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FUNKTIONAL Dokumentenmanagementsysteme haben gute Dienste geleistet. Sind sie mittlerweile eine „schnitt men gengefährdete“ Spezies oder notwendig?
Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) bezeichnet die datenbankgestützte Verwaltung von digitalen Objekten. Digitale Objekte sind uns allen als elektronische Dokumente in Form von etwa Offi ce-Dateien gut bekannt. Der klassische Windows Explorer ist geeignet für die Ablage und Archivierung der meisten Schriftstücke. Bestimmte elektronische Dokumente allerdings, wie z.B. revisionssichere E-Mails, Vertragsdokumente, Angebote, Rechnungen etc., benötigen eine rechtlich abgesicherte ISO-konforme Ablage, Parametrisierung und Langfristarchivierung dieser teilweise
unternehmenskritischen Dateien. Wie die Norm ISO 10166 (DFR Document Filling & Retrieval) bereits suggeriert, stellt das DMS einen Baustein in digitalen Unternehmensketten dar. Mit den weiteren Bausteinen Groupware&Kollaboration, Web Content Management&Portal, Workfl ow & BPM (Business Process Management) und dem Records Management stellt sich das DMS subsumierend mit unter den Begriff Enterprise Content Management System (ECMS).
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